Die erste Wohnung: Kosten und Suchtipps
Mit Beginn des Studiums oder der Ausbildung heißt es oftmals auch Abschied nehmen vom bisherigen Kinderzimmer. Der Auszug von Zuhause in die erste Wohnung ist aufregend und spannend und gehört für alle jungen Leute zum Erwachsenwerden dazu. Doch rechtzeitig vor dem Auszug aus dem Elternhaus in die erste Wohnung gilt es, für sich selbst einige Fragen zu klären, besonders in Hinblick auf anfallende Kosten und finanzielle Mittel.
Allein die erste Wohnung beziehen oder als WG?
Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, ob Sie allein wohnen möchten oder als erste Wohnung eine WG bevorzugen. Die Vorteile einer Wohngemeinschaft liegen auf der Hand: Die Miete für ein WG-Zimmer ist meist niedriger als für eine ganze Wohnung und durch das gemeinsame Wohnen ist schon so manche Freundschaft für's Leben entstanden (oder kaputt gegangen - also vorsicht, wer der Mitbewohner wird).
Angebote für günstige WG-Zimmer oder Singlewohnung finden Sie in Online-Wohnungsbörsen, am Schwarzen Brett an der Uni, in den lokalen Tageszeitungen und Wochenblättern oder bei den örtlichen Mitwohnzentralen.
Für Studenten bietet das Wohnen in einem Studentenwohnheim eine gute Alternative zur WG. Die Zimmer sind heutzutage oftmals sehr geräumig, modern ausgestattet und dabei trotzdem relativ preisgünstig. Man findet schnell Kontakt zu seinen Mitbewohnern, und laufend steigen spontane Parties. So lässt sich das Studentenleben prima aushalten. Da die Plätze in Studentenwohnheimen sehr begehrt sind, ist es ratsam sich frühzeitig (ca. ein halbes Jahr vor dem geplanten Auszug) um ein Zimmer zu bewerben. Erste Anlaufstelle dafür ist das Studentenwerk in der jeweiligen Stadt.
Falls Sie als erste Wohnung doch lieber die eigenen vier Wände beziehen möchten, sollten Sie mit Ihrer Suche noch früher beginnen, denn bezahlbarer Wohnraum ist gerade in vielen Großstädten immer schwerer zu finden. Versuchen Sie dabei, die Kosten für einen Makler, der bis zu drei Nettokaltmieten Courtage für seine Dienste verlangt, zu vermeiden, in dem Sie in Online-Wohnungsportalen nach courtagefreien Wohnungen suchen.
Tipp: Halten Sie auch Ausschau nach möblierten Wohnungen. Dieses ist eine gute Möglichkeit für die erste Wohnung zunächst einmal die Kosten für die Einrichtung zu sparen.
Die Kosten für die erste Wohnung
Wie bereits erwähnt, sind die Ausgaben für ein Zimmer in einer WG oder in einem Studentenwohnheim wesentlich geringer, als wenn Sie Ihre erste Wohnung allein mieten, da alle anfallenden Kosten auf mehrere Köpfe verteilt werden.
Zu den Kosten zählen: Miete, Nebenkosten wie Wasser, Strom, Heizung, Kosten für Telefon/Internet, evtl. Mietkaution und/ oder Maklercourtage.
Denken Sie daran, dass die Miete inkl. Nebenkosten nicht mehr als 1/3 des zur Verfügung stehenden Budgets betragen sollte, damit noch ausreichend Geld für Lebenshaltungskosten und andere Anschaffungen übrig bleibt.
Tipp: Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung vom Staat für die erste Wohnung in Form von Wohngeld, Ausbildungsbeihilfe oder BAföG haben.

